Home / Videos / VW 181 Volkswagen Kübelwagen BW Kübel Bundeswehr BW Boxermotor Käfer cabrio Oldtimer

VW 181 Volkswagen Kübelwagen BW Kübel Bundeswehr BW Boxermotor Käfer cabrio Oldtimer

VW-KÄFER ERSATZTEILE – Hier klicken!

Der VW Typ 181 Kurierwagen ist ein militärischer Geländewagen, der ab 1968 zunächst ausschließlich für die Bundeswehr produziert wurde. Das Fahrzeug wurde bis 1980 hergestellt und neben der Bundeswehr auch an andere Behörden sowie an Privatleute verkauft. In Mexiko wurde der Typ 181 von 1970 bis 1980 als VW Type 182 Safari gebaut. In den USA ist das Modell unter seinem Spitznamen "The Thing" jedoch bekannter geworden als unter seinem eigentlichen Namen, sodass Volkswagen of America diesen mit der Zeit dann auch in seinen Werbemitteln wie Fernsehwerbung, Poster und gar den Printkatalogen als Parallelbezeichnung verwendete, ohne die eigentliche Modellbezeichnung aus Mexiko aus ihrem Programm zu streichen. In Indonesien wurde er von 1973 bis 1980 als VW Camat montiert. In der Exportausführung für andere Rechtslenker-Staaten rollte er dort dagegen als VW Trekker vom Band.Die Karriere des Kurierwagens begann als „Lückenbüßer". Die Bundeswehr stand vor dem Problem, dass die Produktion des DKW Munga zum Jahresende 1968 auslief. Als Ersatz war eine Gemeinschaftsentwicklung von Frankreich, Italien und Deutschland, der „Europa-Jeep", geplant, doch dieses internationale Projekt kam nicht über die Planungsphase hinaus.

Bei der Suche nach einer Alternative fiel die Wahl auf Volkswagen. Der Wolfsburger Konzern sollte auf Basis des VW Käfer den benötigten, bedingt geländetauglichen Mehrzweckwagen konstruieren. Bei der Konstruktion konnte sich VW auf den in Australien entwickelten, 1967 präsentierten Country Buggy stützen, der von Volkswagen-Technikern im australischen Montagewerk in Clayton Victoria entwickelt worden war[2]. Auch orientierten sich die Ingenieure am VW Kübelwagen, der im Zweiten Weltkrieg eingesetzt war.

Im September 1969 bei der Präsentation auf der Internationale Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main erwies sich der VW 181 als Militärfahrzeug im Stil des Kübelwagen, nur geringfügig moderner, aber größer und schwerer. Die kastenförmige Karosserie mit vier Halbtüren war dem Verwendungszweck und dem Stil der Zeit angepasst. Mit der Verkaufsbezeichnung „Kurierwagen" sollte eine namentliche Verbindung zum Kübelwagen der Wehrmacht vermieden werden. Gleichwohl erhielt er unter den Soldaten schnell den Spitznamen "Kübel".

Die Karosserie war mit einem Zentralrohr-Plattformrahmen verschraubt (hierbei kam die in verschiedenen Punkten veränderte Plattform des Karmann Ghia Typ 14 zum Einsatz). Seitenholme (Schweller) gewährleisteten die erforderliche Verwindungssteifigkeit. Auch hinsichtlich vieler anderer Komponenten wurde auf bereits vorhandene und robust handhabbare Technik zurückgegriffen. Vom VW Käfer 1500 wurde der luftgekühlte 1,5-Liter-44-PS-Boxermotor, Kupplung, Instrumente, Lenkung und der 40-Liter-Tank übernommen. Das Getriebe und die Hinterachse mit Radvorgelegegetriebe stammten, leicht modifiziert, von dem 1967 eingestellten ersten VW-Transporter.

Durch die Verwendung von Vorgelegegetrieben an den Hinterrädern wurde die Bodenfreiheit erhöht. Vier Trommelbremsen sorgten für eine ausreichende Verzögerung. Vor der Witterung waren die Insassen durch ein ungefüttertes Allwetter-Verdeck mit einem wasserabweisenden PVC-Bezug und so genannten Einsteckscheiben aus Polyglas geschützt. Die vorderen konnten nach vorne geklappt und mit zwei Druckknöpfen arretiert werden.

Der Innenraum wurde ausschließlich durch eine Standheizung beheizt, die mit dem Reserverad vorne unter der Haube ihren Platz hatte. Die zweistufig verstellbaren Vordersitze waren mit strapazierfähigem Kunstleder bezogen. Die Rücksitzbank ließ sich vollständig oder geteilt umklappen, was zusätzliche Ladefläche schaffte. Bereits ein Jahr nach der Vorstellung des Fahrzeugs kam 1970 ein 1,6-Liter-Motor zum Einsatz. Durch eine Rücknahme der Verdichtung von 1:7,5 auf 1:6,6 blieb die Leistung von 44 PS zwar unverändert, ermöglichte aber im weltweiten Einsatz die Verwendung auch minderwertigerer Kraftstoffe. Das Getriebe erhielt an den Vorgelegen eine längere Übersetzung, die Höchstgeschwindigkeit erhöhte sich dadurch auf 115 km/h (vorher 110 km/h).

Größere Veränderungen erfolgten 1973: Der Motor wurde höher verdichtet und leistete nun bei gleichgebliebenem Hubraum 48 PS. Die Pendelachse wurde durch eine Schräglenkerachse mit Doppelgelenkwellen wie bei den VW 1302/1303 ersetzt. Eine Konstruktionsverbindung des Käfer- mit einem seinerzeit aktuellen Busgetriebe ersetzte die überholte Vorgelegekonstruktion. Die Reifengröße wurde von 165 R 15 auf 185 R 14 geändert. Eine Frischluftheizung ersetzte die obligate Standheizung in Verbindung mit großen Luftansaugschlitzen oberhalb der hinteren Kotflügel, damit vom Motor keine Abgase angesaugt werden und in den Innenraum gelangen konnten (nach dem gleichen Prinzip wie beim Käfer).

VW 181 Volkswagen Kübelwagen BW Kübel Bundeswehr BW Boxermotor Käfer cabrio Oldtimer

Check Also

LS17 Feuerwehr – Geheimen Oldtimer Mod in Alter Feuerwache für dich entdeckt! [Download]

LS17 Feuerwehr – Geheimen Oldtimer Mod in Alter Feuerwache für dich entdeckt! [Download] Dieses Video …